Geschichte des VBC Fortuna Bürglen
Was sich im Jahre 1976 aus der Sektion Bürglen/Schattdorf des Turnvereins Uri und einigen Erstfelder Volleyballern, angeführt von Peter Huber, entwickelt hat, präsentiert sich heute stolz als einer der grössten und attraktivsten Volleyballclubs des Regionalverbandes Innerschweiz (RVI) mit 2 Damenmannschaften in der Regionalliga und einer Herrenmannschaft, die nächste Saison wieder in der nationalen 1. Liga bestreiten wird, und insgesamt 4 Nachwuchsteams.
Heute haben über 40 Kinder aus Bürglen und der näheren Umgebung sichtlich Spass an Spiel und Sport gefunden, das beweist der Anteil von gegen 70% Jugend und Sport-Altrigen am gesamten Aktivmitgliederbestand. Doch zwischen dem Anfangsbestand einer Herren- und Damenmannschaft zum heutigen Stand von sieben Meisterschaftsmannschaften, sowie einer gut geführten Minivolleyball-Abteilung, liegt viel Arbeit und Idealismus. Auch den Jugendlichen wollte man von Anfang an den Volleyballsport schmackhaft machen, schon nach der Gründung wurden die ersten Anfängerkurse ausgeschrieben.
Kurz nach der Gründung konnten schon beachtliche Erfolge gefeiert werden. Hervorzuheben auf nationaler Ebene wären im Juniorinnenbereich der Vize-Schweizermeistertitel der Juniorinnen A und B in der Saison 1978/79 und der Jugend und Sport-Schweizermeistertitel bei den Juniorinnen A im Jahre 1979. Während Jahren war man sowohl im Junioren als auch Juniorenbereich eine feste Grösse in der Innerschweiz und konnte mehrere Regionalmeistertitel feiern.
Auch bei den Aktiven konnte bei den Damen 1979/80 der 2. Liga-Regionalmeistertitel gefeiert werden. Die Herren wollten natürlich den Damen in nichts nachstehen, bis ins Jahre 1978 gelang das Kunststück von der 4. Liga in die 2. Liga durchzumarschieren. Nach erfolgten Abstieg und 3 Jahren in der 3. Liga, gelang es 1984 auch den Herren, den 2. Liga-Regionalmeistertitel zu erringen. Nach dramatischem Ablauf der Aufstiegsrunde konnte der Aufstieg leider nicht verwirklicht werden. Fortan spielten die Herren ununterbrochen in der höchsten Regionalliga, trotz eifrigen Bemühens konnte ein Aufstieg nicht realisiert werden. Viele Bürgler Volleyballer betätigten sich als Botschafter auswärts in höheren Ligen.
Es dauerte bis ins Jahre 1993, bis der langersehnte Coup gelang, nämlich der Aufstieg in die nationale 1. Liga, ein Novum in der Geschichte des Urner Volleyballsports. Nach einem eher kurzen Aufenthalt in dieser höheren Liga schaffte man 1999 den erneuten Aufstieg in die 1. Liga. In der darauffolgenden Saison erreichte man sogar den hervorragenden 4. Rang. Wegen Abgängen geschwächt, musste man 3 Jahre später den Abstieg wieder über sich ergehen lassen.
Die Damen 1 schafften in der Saison 97/98 die Sensation als Aufsteiger direkt von der 2. Liga in die 1. Liga aufzusteigen. Nach 2 Saisons in der 1. Liga musste jedoch wieder der Abstieg in die Regionalliga hingenommen werden.
Nach einem kurzen Abstecher in der 3. Liga spielt die erste Damenmannschaft nun wieder seit 2 Jahren in der 2. Liga. Wie schon anfangs erwähnt, ist vorletzte Saison dem Herren 1 der Aufstieg wiederum geglückt. Mit einem sehr kleinen Kader gelang es dem Fanionteam den Ligaerhalt knapp nicht. So wird nächste Saison wieder 2. Liga Volleyball in der Sporthalle Bürglen geboten werden.
Im Verlauf der Jahre hat sich in Bürglen auch ein grosses administratives Netz aufgebaut. So wird seit 1986 eine informative Vereinsschrift herausgegeben, um den Club einer breiteren Öffentlichkeit näher vorzustellen. Auch treffen sich seit 1988 alljährlich Mannschaften aus der ganzen Schweiz in Bürglen, um sich als letzte Vorbereitungsmöglichkeit am Fortuna Cup auf die bevorstehende Meisterschaft im Wettkampf zu messen. In nicht-sportlicher Hinsicht gehört die jeweils anfangs Mai stattfindende Fortuna Party, die dieses Jahr zum 5. Mal vom VBC Bürglen organisiert worden ist, inzwischen auch zum festen Bestandteil des Vereins. Und seit kurzem ist der Volleyballclub Fortuna Bürglen auch online.
Der VBC Fortuna Bürglen will auch weiterhin bestrebt sein, den Jugendlichen ein aktuelles Freizeitangebot anzubieten, das attraktive Volleyballspiel weiter zu fördern und an der Spitze auch Volleyball als Leistungssport zu betreiben.